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Feedback geben

Feedback oder zu deutsch Rückmeldung ist ein wesentliches Element unserer Kommunikation, da es uns ermöglicht anderen mitzuteilen wie wir über bestimmte Sachverhalte, Verhalten oder Personen denken. Feedback, sofern es nicht unserer Meinung entspricht, ermöglicht uns die Welt mit anderen Augen zu sehen.

Grundsätzlich kann Feedback differenziert werden in positives Feedback (Anerkennung, Wertschätzung, Lob) und negatives Feedback (Kritik).

Feedback ist umso wirksamer, wenn es:

  • Zeitnah ist
  • So konkret wie möglich ist
  • Sich auf eine konkrete Handlung bezieht, welche die Person vollbracht hat und dieser wichtig ist
  • Das besonders hervorhebt, was der Person wichtig ist
  • Von einer Person kommt, die wichtig oder bedeutsam ist

Meine Erfahrung und Umfragen unter den Teilnehmern meiner Seminare zeigen, dass fast alle Mitarbeiter zu wenig Feedback erhalten. Insbesondere mangelt es an Anerkennung. Frei nach dem schwäbischen Motto „Net goscht isch gnug globt“ (hochdeutsch: Wenn ich mich als Führungskraft nicht bei dem Mitarbeiter beschwere ist dies Anerkennung genug) wir allzu oft heute noch geführt. Kein Wunder, dass Mitarbeiter Ihre Vorgesetzten oft als Nörgler oder Dauerkritiker bezeichnen.

Dabei ist die gesprochene Anerkennung nur ein Teil des positiven Feedbacks, welches wir unseren Mitarbeitern geben können. Eine weitere Anerkennung ist eher non-verbaler Art und bezieht sich darauf, dass wir unseren Mitarbeitern Aufmerksamkeit schenken bzw. Achtsamkeit zeigen und auch Interesse an ihnen als Person und nicht nur als Leistungsträger haben. So sollten Sie z.B. wissen, welche Hobbies ihre Mitarbeiter haben und/oder wohin sie in Urlaub fahren und warum.

Achtsamkeit ist außerdem die Grundlage dafür, dass wir überhaupt wahrnehmen, was unsere Mitarbeiter tun und Ihnen somit erst dann fundiertes Feedback, ob positiv oder negativ, geben können.

Insbesondere jüngere Mitarbeiter benötigen häufiger Feedback, da sie tendenziell unsicherer sind als die „alten Hasen“ und mehr Orientierung brauchen.

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