
Optimisten führen besser
„Ein Optimist sieht eine Gelegenheit in jeder Schwierigkeit; ein Pessimist sieht eine Schwierigkeit in jeder Gelegenheit“
(Winston Churchill)
Die grundlegende Eigenschaft eines Optimisten ist sein positives Denken und der Glaube daran, dass alles wieder gut wird. Probleme und Schwierigkeiten werden im Gegensatz zum Pessimisten eher als Chance begriffen. Sie suchen daher eher nach einer Möglichkeit diese Probleme zu lösen, als sich darüber aufzuregen, wie die Welt ihnen wieder mitspielt und welche Steine sie wieder in den Weg gelegt bekommen haben. Optimismus ist tief verankert in unseren Grundeinstellungen, die meist in der frühen Kindheit durch das Elternhaus geprägt wurden. Ihr Motto ist „Wir schaffen das.“ Optimisten haben mehr Selbstvertrauen und sind der Überzeugung, dass die meisten Probleme aktiv gelöst werden können. Damit sind sie gegenüber den Pessimisten klar im Vorteil, den sie stecken mit dieser Grundeinstellung automatisch auch ihre Mitmenschen an und wecken die Kraft in ihnen mit Schwierigkeiten konstruktiv umzugehen. Dies bedeutet auch, dass Optimisten weniger Angst vor Fehlern haben, eher zukunftsorientierter Denken und somit deutlich stärkere Motivatoren sind als Pessimisten.
Weil Optimisten sich eher auf das Gute der aktuellen Situation konzentrieren sind diese naturgemäß auch positiver eingestellt, wenn es um die Würdigung des bereits Erreichten geht.
Selbstverständlich hat Optimismus auch seine Grenzen. Blinder Optimismus und das damit verbundene Verkennen oder Herunterspielen ernsthafter Gefahren zeigen die Grenzen eines „guten“ Optimismus auf. Wie so oft im Leben ist ein gerüttelt Maß an Pessimismus beim Erkennen ernsthafter Gefahren insofern zweckmäßig, dass auch für den schlimmsten anzunehmenden Fall Maßnahmen im Sinne eines Plan B oder sogar Plan C getroffen werden.
Eine positive Grundeinstellung und die Tendenz zum aktiven Handeln sind der Treibstoff von Optimisten.

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