
Emotionen zeigen vs. Konzentration auf das Sachliche
Viele Führungskräfte sind exzellent ausgebildet und verfügen über einen hohen Grad an akademischer Ausbildung. Sie gehen ihre Aufgaben analytisch und systematisch an. Die meisten von ihnen sind klar strukturiert und ergebnisorientiert. Also eigentlich perfekte Manager, oder nicht?
Nicht ganz, denn eine der wesentlichen Komponenten, die eine Führungskraft zudem noch benötigt ist Emotionale Qualität. Immer wenn wir mit Menschen kommunizieren, sowohl bei der Arbeit als auch privat, ist „Emotionale Qualität“ enorm wichtig. Aber was zeichnet Menschen mit emotionaler Qualität aus?
Der Hauptbestandteil emotionaler Qualität ist Empathie, d.h. Mitgefühl haben und zeigen. Menschen fühlen sich zu anderen hingezogen, die ihre Beweggründe und Situationen, ob emotional oder rational, nachvollziehen und verstehen können. Eine Voraussetzung dafür andere Menschen zu verstehen und deren Situation nachempfinden zu können ist es ist, dass ihr Gegenüber vergleichbare Situationen bereits erlebt hat. Wenn dies der Fall ist, dann werden bei dem Gegenüber sogenannte Spiegelneuronen aktiviert, welche das bereits Erlebte und die damit verbundenen Gefühle reaktivieren und Mitgefühl und Verständnis hervorrufen.
Ergo ist es, insbesondere für Führungskräfte, wichtig über einen umfangreichen Erfahrungsschatz zu verfügen und damit die Fähigkeit zu erreichen, in die Situation ihres Gegenübers eintauchen zu können. Wenn zwei oder mehrere Personen, eine hohe Übereinstimmung im emotionalen Erleben ähnlicher Situationen haben, dann finden sich diese Personen auch gegenseitig sympathisch. Zumindest auf emotionaler Ebene befinden sich diese dann „auf der gleichen Wellenlänge““ bzw. haben die gleiche Chemie.“ Gegenseitiges emotionales Verständnis ist eine gute Ausgangssituation für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und für den partnerschaftlichen Umgang innerhalb eines Teams. Es verbessert den Teamspirit und den Zusammenhalt.

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