
Mitarbeiter im Homeoffice führen
Immer mehr Menschen arbeiten im HomeOffice und auch wenn die Corona Krise vorbeigehen sollte ist abzusehen, dass die Unternehmen und auch die „Betroffenen“ zukünftig deutlich häufiger von Zuhause aus arbeiten als vor der Krise. Die Corona-Pandemie führt zu einer dauerhaften Flexibilisierung der Arbeitszeiten und -orte. Es wird eine neue Balance geben zwischen der Arbeit im Büro und der Arbeit im HomeOffice. Dabei schwankt derzeit die von den meisten Mitarbeitern und Unternehmen als ideale Lösung angesehene derzeit je nach Branche und Funktion zwischen 1/3 bis zu 2/3 der Zeit für HomeOffice.
Offensichtlich bei dem Führen der Mitarbeiter im HomeOffice ist, dass die Mitarbeiter, die von ihrer Führungskraft getrennt arbeiten, eine etwas andere Art der Führung benötigen als konventionelle Teams.
Damit die Zusammenarbeit über die Distanz hinweg gut funktioniert, benötigen Führungskräfte eine ausgeprägte Kommunikations- und Medienkompetenz. Denn die neue mediengestützte Form der Führungsarbeit weist teils beträchtliche Unterschiede zu der konventionellen Führungsrealität auf. So sind z.B. der Aufbau von Vertrauen und Motivation und ein intensiverer Austausch von Informationen über unterschiedliche Medien besonders wichtige Aspekte erfolgreicher Führung.
Neben den bereits genannten Aspekten sind insbesondere die emotionale und soziale Führungskompetenz wichtige Faktoren um den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit des Teams auch über die Distanz hinweg aufrecht zu erhalten. Hier ist die Art und Weise der Kommunikation entscheidend für den Erfolg von Teams. Dabei spielt sowohl die Quantität als auch die Qualität der Kommunikation eine entscheidende Rolle. Nicht nur, dass die Führungskraft häufiger mit seinen Mitarbeitern aktiv in Kontakt treten sollte, um dem Gefühl der Isolation der Mitarbeiter entgegen zu wirken, sondern es ist auch bedeutend, dass die Führungskraft sich stärker darauf konzentriert, dass die soziale und emotionale Einbindung der Mitarbeiter gewährleistet ist. Die Führungsaufgabe bekommt einen neuen Schwerpunkt: Beziehungsmanagement. Dabei geht es jedoch nicht nur um die Qualität der Kontakte von Mitarbeitern zu der Führungskraft, sondern auch um die Qualität und Quantität der Kommunikation zwischen den Mitarbeitern.

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