Krankenrückkehrgespräche führen
Loyalität bedeutet die Werte, Ziele oder Visionen eines Anderen oder einer Gruppe zu teilen bzw. diese zu vertreten, wenn diese einem gemeinsamen höheren und von uns mitgetragenen Ziel dienen. Dies gilt auch dann, wenn wir diese Werte nicht vollumfänglich teilen. Dies heißt, dass wir die Werte auch dann mittragen, wenn mir mit einzelnen Teilschritten auf dem Weg zum Ziel nicht oder nicht vollständig übereinstimmen. Dies bedeutet nicht, dass wenn wir uns loyale Mitarbeiter wünschen uns diese vollkommen kritiklos folgen müssen, ganz im Gegenteil. Mitsprache bei der Erarbeitung gemeinsamer Ziele und deren Erreichung fördert das Miteinander und die Loyalität ggü. der Führungskraft, da diese die Werte und Ziele der Mitarbeiter in ihre Überlegungen miteinbezieht und damit zeigt, dass sie diese ernst nimmt.
Loyalität kann ich als Führungskraft also nicht dadurch erreichen, dass ich meine Mitarbeiter zwinge mit meinen Werten und Zielen übereinzustimmen, sondern dadurch, dass ich meine Mitarbeiter ernst nehme, ihre Wünsche und Bedürfnisse berücksichtige und gemeinsam mit Ihnen Wege finde, wo sich das Team zukünftig hin bewegen soll. Die Möglichkeit an der Gestaltung der gemeinsamen Ziele aktiv mitarbeiten zu können steigert damit sowohl das Engagement und die Motivation der Mitarbeiter, als auch deren Bereitschaft hinter diesen Zielen und Werten zu stehen und diese nach Außen hin zu verteidigen.
Zudem fördern die gemeinsamen Werte und Ziele das Zugehörigkeitsgefühl und den Teamspirit der Gruppe und fördern damit den Zusammenhalt und die Qualität der Zusammenarbeit. Interessant, aber nichtsdestotrotz wenig überraschend, ist auch, dass Studien zeigen, dass deutlich weniger Konflikte innerhalb eines Teams auftreten, wenn ein gemeinsam getragenes Ziel verfolgt wird.
Loyalität ist somit kein Wert an sich, sondern die logische Konsequenz gemeinsamer Werte, Ziele und Visionen.

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