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Neurolinguistische Programmierung (NLP)

Neurolinguistische Programmierung (NLP) ist ein Kommunikations- und Verhaltensmodell mit unterschiedlichen Methoden, welche den Zweck haben, die Selbststeuerung zu verbessern. Der Begriff verdeutlicht, dass sich Gehirnprozesse, z.B. durch sprachliche Methoden und auf Basis von systematischen Handlungsanweisungen, verändern bzw. umprogrammiert werden können. NLP wurde ursprünglich entwickelt um die Wirkfaktoren erfolgreicher Therapie herauszufinden und an andere weiter zu vermitteln.

NLP hat sich von dem Meta-Modell der Sprache, dem Milton-Modell, dem T.O.T.E. Modell und dem Konzept der Submodalitäten inzwischen zu einem kaum überschaubaren Sammelsurium an Methoden und Ausrichtungen entwickelt. Was NLP wirklich ist, kann daher meist nicht eindeutig festgelegt werden. Auch über den Erfolg einzelner NLP-Methoden wird derzeit wissenschaftlich gestritten. NLP integriert viele bereits entwickelte und neue Modelle und Methoden. Es stell somit einen ganzen Werkzeugkoffer (Toolbox) zur Verfügung.

Die Grundannahmen können jedoch wie folgt beschrieben werden. Jeder Mensch hat ein auf Erfahrungen basiertes, subjektives Weltmodell, welches die Funktionsweise der Welt weitgehend “erklärt“. Jeder Mensch hat sein eigenes Weltbild über die Zeit entwickelt und handelt in guter Absicht gemäß diesem Weltmodell auf beste Art und Weise.

Das Ziel von NLP ist es nicht nur die individuellen Kommunikationsfähigkeiten zu entwickeln, sondern auch Lernstrategien zu vermitteln, mit denen unerwünschte Gefühlsreaktionen, unangemessene Verhaltensweisen und problematische Überzeugungen verbessert werden können. NLP konzentriert sich darauf eine effizientere zwischenmenschliche Kommunikation zu erreichen, die eigenen Verhaltensweisen zu optimieren und die Möglichkeiten der Einflussnahme auf Dritte zu steigern.

Die bekanntesten Methoden sind u.a.

  • Pacing und Leading (Spiegeln und Führen) um Rapport, d.h. einen guten Kontakt mit dem Gesprächspartner, herzustellen
  • Reframing – Sachverhalte aus einem anderen Blickwinkel betrachten
  • Autonome Augenbewegungen – Jeder Blickrichtung liegt ein definierter kognitiver Zustand zugrunde
  • Ankering – Auslösen bestimmter Reaktionen, Gefühlszustände oder Verhalten durch Verknüpfung mit Worten, audio-visuellen Signalen, haptischen Reizen usw. (Konditionierung)
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