Selbstvermarktung
„Wer angibt hat mehr vom Leben“. „Tue Gutes und rede darüber“.
Es nutzt uns nur wenig, wenn wir gute Arbeit leisten, aber niemand davon Notiz nimmt. Vornehme Zurückhaltung und Understatement wird zwar grundsätzlich als Tugend anerkannt, nutzt aber der Zielerreichung relativ wenig. Es geht darum eine „gesunde“ Mischung aus Selbstdarstellung und Zurückhaltung zu zeigen. Als Selbstvermarktung, Self Marketing, Self Branding oder Ego-Marketing werden alle Ansätze der systematischen und bewussten Selbstvermarktung bezeichnet. Diese orientieren sich an den Erkenntnissen, welche auf der Übertragung der Erkenntnisse des Marketings für Produkte oder Dienstleistungen auf die eigene Person basieren.
Ziel der Selbstvermarktung ist es nicht nur unsere guten Leistungen angemessen bekannt zu machen, sondern auch an unserer Profilierung zu arbeiten. Sind Sie eher Generalist oder Spezialist, erfolgreicher Projektmanager oder Top-Verhandler? Zeigen Sie ihre Stärken und reden Sie darüber. Aber passen Sie auf, denn der Grad zwischen Angeberei und angemessener Erwähnung ist schmal und hängt im Wesentlichen vom subjektiven Empfinden Ihres Gegenübers ab.
Der Zweck der Selbstvermarktung ist nicht grundsätzlich nicht das künstliche Verstellen, sondern die bewusste Hervorhebung der eigenen Stärken. Jede Person steht in ihrem sozialen Umfeld für eine Eigenschaft, eine Fähigkeit und das damit verbundene Wissen. Im Rahmen des Selbstvermarktung gilt es dies für sich zu erkennen, heraus zu arbeiten und bewusster als bisher, zu betonen.
Eine weitere, eher subtile Möglichkeit sich als Markenpersönlichkeit zu etablieren ist es sich durch ein bestimmtes Verhalten oder durch Äußerlichkeiten zu profilieren. So können Hosenträger, ein spezieller Bart oder aber ihre starke Affinität zum Fußball- oder Golfspiel, Sie über die Abteilungsgrenzen hinaus bekannt machen.

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